Kosmetikprodukte ohne Mikroplastik

Von dem sogenannten Mikroplastik dürfte jeder schon mal gehört haben, dennoch ist es immer noch sehr schwer Produkte zu erkennen, welche Mikroplastik beinhalten. Mikroplastik hat viele Namen, deshalb ist es beinahe unmöglich sämtliche Namen auswendig zu lernen. Allerdings kann es helfen die typischen Produkte zu kennen, die Mikroplastik beinhalten und wie man diese vermeiden kann.

Peelings

Häufig bestehen die kleinen Kügelchen, die ein Peeling ausmacht, aus Mikroplastik und das auch bei hochpreisigen Produkten. Ein hoher Preis ist deshalb kein Anhaltspunkt für kunststofffreie Produkte. Auch in vielen Produkten, welche als gesund vermarktet werden, lassen sich die kleinen Plastikkügelchen finden.

Um Mikroplastik bei Peelings zu vermeiden, ist es ratsam ein natürliches Peeling selbst herzustellen. Als Peelingkörner eigenen sich wunderbar Zucker oder Kaffee.

Bodylotion

Teilweise ist es schon schlimm, wenn man sich Mikroplastik auf die Haut reibt und wieder abwäscht. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn man das Plastik auf der Haut lässt. So darf keine Hautpflege aussehen. Es ist teilweise erschreckend, dass beliebte Pflegemarken verschiedene Bodylotion mit Mikroplastik als Pflegeprodukte vermarkten.

Die perfekte Alternative ist es, wenn man Naturkosmetikmarken verwendet. Alternativ kann man auch es auch mit einem Aloe Vera Gel versuchen. Dieses Gel besteht aus kalt gepresster Aloe Vera und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

Handseife

Auch bei flüssiger Handseife ist man vor Mikroplastik nicht sicher. Flüssigseife wird meist mit einem Wegwerf-Plastikspender verkauft und sind deshalb so oder so schon eine schlechte Wahl.

Als Alternative dient das gute alte Stück Seife, so kann man sich auch gleich den Plastikspender sparen.

Duschgel

Man ahnt es vielleicht schon, selbst vor Duschgel macht das Mikroplastik kein Halt. Unzählige Produzenten verwenden Plastik in ihren Produkten. Selbst bei veganen Duschgel ist man vor Mikroplastik nicht sicher. Egal wie vertrauenserweckend ein Produkt aussieht, sollte man trotzdem schauen was drin steckt.

Hier kann man am leichtesten auf das Mikroplastik verzichten, wenn man auf Naturkosmetikmarken setzt. Noch besser ist es allerdings, wenn man ganz auf Plastik verzichtet und eine feste Waschseife verwendet.

Haarpflege

Haarpflegeartikel, egal ob Shampoo, Haargel, Conditioner oder Haarspray, zählen zu den typischen Produkten mit Mikroplastik. Hierbei sind Shampoo und Conditioner besonders betroffen.

Man muss genau schauen was drin ist. Eine Alternative zu herkömmlichen Shampoo ist die Verwendung von natürlichen Stoffen, beispielsweise Roggenmehl oder Lava-Erde. Lava-Erde kann man entweder als Pulver aber auch direkt als fertiges Waschgel kaufen.

Gesichtspflege

Gesichtscremes mit Mikroplastik gibt es in Hülle und Fülle. Egal ob günstig oder teuer, Plastik in Gesichtscreme- und Masken gibt in sämtlichen Preisklassen.

Da man sich diese Produkte regelmäßig ins Gesicht schmiert, sollte man hier besonders darauf achten was in einem Produkt steckt. Auch hier ist die beste Alternative ein Blick zur Naturkosmetik.

Gute Nachricht zum Schluss

Zahnpasta gehörte noch bis vor kurzem zu den typischen Produkten, welche Mikroplastik beinhaltet. Allerdings haben die Hersteller reagiert und mittlerweile gibt es nur noch ein Produkt das Mikroplastik enthält. Herkömmliche Zahnpasta enthält allerdings andere teilweise ungesunde Inhaltstoffe. Deshalb ist es ratsam seine eigene Zahnpasta herzustellen.

Wie man sieht, ist es sehr schwer Produkte ohne Mikroplastik zu finden. Allerdings wurde eine tolle App entwickelt, die einem beim plastikfreien Einkauf hilft. CodeCheck-App nennt sich die App, diese kann man sowohl aus dem Google Play Store als aus dem AppStore herunterladen.

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