Tipps für schönere Haare

Manchmal wird das Haar so spröde und trocken, wenn ich es nicht richtig pflege. Da gibt es einige Tipps, kraftloses und sprödes Haar wieder geschmeidig zu machen. Eiweiß, das in der Milch enthalten ist, ist vergleichbar mit Keratin, mit dem das Haar aufgebaut ist. Deshalb sind Shampoos und Kuren, in denen Eiweiß steckt, gut für die Geschmeidigkeit der Haare geeignet. Wenn man sprödes Haar zu stark pflegt, hängt es schlaff herunter. Dagegen helfen Polymere, Hafer- und Weizenproteine. Auch bei trockenem und feinen Haar sollte man Hafer- und Weizenproteine ausprobieren. Teilchen von Getreide bilden nämlich einen Schutzfilm um die Haare und stärken es so. In Weizenkeimöl stecken Fettsäuren, die das Haar pflegen, aber nicht schwer machen. Ist das Haar ständig spröde, dann sollte man die Kopfhaut regelmäßig massieren. Das tut der Durchblutung gut und aktiviert die Talgdrüsen. Diese bewirken, dass die Haare gut nachwachsen. Wenn die Haare im Kamm hängen bleiben und nach unten immer dünner werden, also bei Spliss, brauchen die Enden der Haare eine spezielle Pflege. Sie sind am ältesten. Pflanzenöle versiegeln Spliss und verhindern, dass die Haare sich weiter aufspalten. Die konzentrierten Fettsäuren von Nüssen wie Paranüsse, Mandeln und Kokosnüsse spenden trockenem Haar Feuchtigkeit.

Auch eine Eimischung hilft bei trockenem Haar. Dazu mischt man ein Ei mit einem Teelöffel Honig und zwei Teelöffeln Olivenöl. Diese Mischung verteilt man dann auf dem nassen Haar. Nach einer halben Stunde dann gut auswaschen. Um trockenes Haar intensiv zu pflegen, wird das Fruchtfleisch einer weichen Avocado mit zwei Esslöfeln Sonnenblumenöl und Zitronensaft breiig gerührt und im feuchten Haar verteilt. Dann wird das Haar mit Frischhaltefolie unter einem Handtuch verdeckt. Nach einer Viertelstunde wird es dann gewaschen. Ist das Haar gelockt, dann wirkt es meistens matter als glatte Haare, weil das Licht nicht gleichmäßig reflektiert wird. Mit Haarkuren und Conditionern kann man Sprungkraft und Schimmer in die Haare bringen. Ist das Haar gesund, so beinhaltet es im Inneren etwa zehn Prozent Feuchtigkeit. Diese geht verloren, wenn das Haar angegriffen ist. Dagegen wirken Algen und Meeresmineralien. Für seidigen Glanz sind Pflegemischungen aus Mandel- und Kamillenöl gut geeignet. Sie geben dem Haar beim Einbürsten seidigen Glanz. Um den Glanz bei hellem Haar zu betonen kann man eine Viertel Tasse Zitronensaft, bei dunklem Haar eine Viertel Tasse Essig mit einer halben Tasse Wasser mischen und diese Mischung dann die Haare damit spülen. Ebenso gut sind Pfirsiche und Aprikosen, die Kernöl enthalten. Mit ihrem Vitamin E schützen sie das Haar vor dem Ausbleichen. Sie schützen vor intensiver Sonneneinstrahlung. Die Fruchtsäure sorgt dafür, dass das Haar sich zusammenzieht. Die Hornschüppchen schmiegen sich an den Schaft an. Das Haar reflektiert das einfallende Licht. Pflanzenfarbstoffe werden mit Shampoos von Kamillen-, Henna- und Walnussschalen am Haarschaft angelagert. Gerbstoffe glätten die Schuppenschicht. So schimmern natürliche Pigmente, aus dem inneren Haar, eher durch. Dabei unterstützt Kamille blondes, Henna rötliches und Walnuss dunkles Haar. Sie verstärken den vorhandenen Farbton des Haares. Wenn das Haar beschädigt ist, kann man es mit einer reifen Banane reparieren. Dazu mischt man die Banane mit einigen Tropfen Mandelöl. Diese Mischung massiert man dann in die Kopfhaut ein. Wenn man etwas Haarkur im Haar vor der Wäsche verwendet, dann laugt das Haar weniger leicht aus. Haare, besonders wenn diese strohig sind, sollten nur lauwarm geföhnt werden, um sie nicht zu sehr zu strapazieren. Haar lädt sich in trockener Luft, bei synthetischen Teppichböden oder durch Reibung beim Kämmen leicht elektrostatisch auf. Die Haare fliegen, weil sie sich aneinander abstoßen. Das kann man vermeiden, wenn man einen Kamm aus Naturholz oder Horn benutzt.

Das Haar bleibt nur kräftig und gesund, wenn auch die Kopfhaut intakt ist. Diese braucht dazu Vitamine und Mineralstoffe. Die Haarwurzeln werden durch Nährstoffe wie Vitamin C, Biotin, Zink, Eisen und Folsäure gekräftigt und vitalisiert. Entscheidende Lieferanten von Vitalstoffen sind Obst, Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse, Milch- und Vollkornprodukte.

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