Schminktipps

Wenn man sich in den diversen Zeitschriften die Models ansieht, haben sie alle hohe Wangenknochen, zarte Stupsnäschen, ein perfekt geformtes Kinn und wundervolle Lippen. Da könnte man fast neidisch werden. Allerdings schaut die Wirklichkeit meist ganz anders aus und hinter diesem makellosen Look verbirgt sich ein Geheimnis, das sich Contouring nennt.

Beim Contouring wird mit Schatten und hellen Stellen gearbeitet. So kann ein Gesicht optimal in Szene gesetzt werden, indem manche Partien betont oder zurückgestellt werden. So kann man etwa seine Nase oder das Kinn kleiner machen, oder die Wangenknochen hervorheben. Wichtig ist dabei – wie bei jedem Make-up – die Grundierung, die aus dem Primer, der die Haut glättet und der Foundation besteht.

Um besonders effektiv arbeiten zu können, muss auch das Werkzeug stimmen. So benötigt man einen breiten, etwas abgeschrägten Pinsel, genauso wie einen schmalen, der sich für präzise Konturen – etwa auf der Nase oder den Augenbrauen – eignet.

Nun werden die dunklen Farben – aber bitte niemals schimmernde Produkte verwenden – aufgetragen. Sie kommen an die Schläfe, die Wangen und die Kinnlinie. Das bewirkt, dass das Gesicht schmaler und definierter wirkt. Jetzt werden die Highlights gesetzt, die etwa auf der Nase, auf der Stirn und dem Kinn und über den Lippen platziert werden.

Ist das Gesicht perfekt konturiert, fehlt nur mehr etwas Rouge und transparenter Puder. Wichtig ist, dass die verschiedenen Farbtöne sorgfältig verblendet werden und dadurch die Übergänge nicht mehr zu sehen sind.

Farbenspiele

Ist die Foundation perfekt, sind die Augen an der Reihe und es kann mit dem Auftragen der Farben losgehen. Zuallererst eine helle Lidschattenfarbe bis zum Augenbrauenbogen auftragen. So öffnet sich das Auge optisch. Nun kommt die dunklere Nuance dran. Sie wird auf dem beweglichen Oberlid verteilt und gibt dem Blick Tiefe und Dramatik. Nun wird mit der dunklen Farbe begonnen. Sie wird vom äußeren Augenwinkel aus entlang des oberen Wimpernkranzes aufgetragen, und von außen nach innen ausgeblendet. Das Gleiche passiert dann am unteren Wimpernkranz. Sollte das Augen-Make-up besonders intensiv und dramatisch sein, dann kann man zusätzlich Eyeliner oder Kajal verwenden. Eines der wichtigsten Schminkutensilien ist die Mascara. Sie sollte tiefschwarz sein und den Wimpern nicht nur Volumen geben, sondern sie auch um einiges verlängern. Sind sie zu gerade, dann kann vor dem Tuschen eine Wimpernzange verwendet werden. Aber Vorsicht! Nie zu nahe am Wimpernrand anbringen, denn kneifen tut an dieser Stelle besonders weh.

Die Augenbrauen geben dem Gesicht einen Rahmen. Allerdings unterliegt ihr Look der Mode und auch der individuellen natürlichen Form. Mit einem Augenbrauenstift können sie verstärkt und sogar Lücken aufgefüllt werden. Er sollte jedoch immer in der gleichen Farbnuance wie die Brauen gewählt werden. Und es muss gestrichelt werden, denn nur so sieht es natürlich aus.

Die Lippen sollen verführerisch wirken. Und so ist es kein Wunder, dass der Lippenstift als das älteste Beautyaccessoire der Menschheit gilt. Damit Lippenstift perfekt aussieht, immer Konturenstift verwenden. Er verhindert, dass die Farbe über die Lippen hinausläuft. Im Moment liegt Lipgloss im Trend, das es farblos, getönt, mit oder ohne Glitzerpartikel und sogar mit Geschmack gibt.

Wer etwas üppigere Lippen haben möchte, der entscheidet sich für einen Lip Plumper, der die Durchblutung fördert und Feuchtigkeit bindet.

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