Brustvergrößerung

Okay, das ist mir jetzt ein bisschen peinlich, aber dafür ist es halt ganz ehrlich: Manchmal finde ich meine Brust zu klein und denke an eine Brustvergrößerung. Ich zweifle immer wieder, gerade wenn ich einen Mann toll finde und ihm imponieren will. Neulich habe ich mich mal etwas genauer informiert und bin extra aus Halle nach Leipzig zu Dr. Nuwayhid gereist, um mich über die Brustvergrößerung bei Ihm zu informieren. Was ich nicht wußte: Die Brustvergrößerung gehört momentan zu den Schönheitsoperationen, die von Frauen am meisten gewünscht werden. Mit der Mammaaugmentation kann die Frau ihren Körperbau verbessern und den Brustumfang neu aufbauen, wenn er bei einer Schwangerschaft verloren gegangen ist. Brustvergroesserung Halle Leipzig DresdenDurch die Brustvergrößerung wird die Brust auch wieder symmetrischer. Vor einer solchen kosmetischen Behandlung sollte die Interessentin auf jeden Fall ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem medizinischen Spezialisten führen, um sich über die verschiedenen Methoden zu informieren und die für sie geeigneten herauszufinden. Durch ein modernes Computerprogramm kann sie im voraus schon sehen, wie sie nach dem Eingriff aussehen mag. Dann wird ihr Anliegen realistischer, denn die Kosten für eine solche Operation liegen bereits bei 4000 bis 7000 Euro. Ich kann mir das im Moment nur schwer leisten, müsste auf eine Urlaubsreise oder die Anschaffung eines Autos verzichten. Ich bin gar nicht sicher, ob ich mein Auto noch durch den TÜV bekomme. In manchen Fällen ist eine Brustvergrößerung ja auch medizinisch notwendig, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Das trifft bei mir aber nicht zu. Ich kann da ja auch froh drüber sein. Immer mehr jüngere Frauen wünschen sich eine Brustvergrößerung. 2005 waren die Hälfte der operierten Frauen unter 25 und 2% unter 18 Jahre alt. 2010 waren es bereits 68%, davon 9% unter 18. Das Brustvolumen stieg dabei von 320 cm3 (ml) auf 495 cm3, bei jüngeren Frauen (unter 25 J.) von 270 cm3 auf 510 cm3. Sobald eine Missbildung der weiblichen Brust vorhanden ist, wird die Operation medizinisch indiziert. Gleiches liegt vor, wenn die Brust nach einer Amputation rekonstruiert wird wie bei Amputationen. Bei Krebserkrankung ist das häufig der Fall. Dann gelten Brustvergrößerungen und -rekonstruktionen als medizinisch erforderlich. Im Jahr werden in Deutschland etwa 15.000 bis 20.000 Brustvergrößerungen vorgenommen. Die Produzenten geben an, jährlich 30.000 bis 45.000 Brustimplantate in Deutschland zu verkaufen.

Brustvergrößerung, wie geht das??

Was passiert denn jetzt eigentlich bei einer Brustvergrößerung? Der Schönheitschirurg legt bei der Operation der Brustvergrößerung durch Implantate Hautschnitte so, dass kaum noch sichtbare Narben zurückbleiben. Meistens liegt das Implantat direkt unter der Brustdrüse oder dem großen Brustmuskel. Implantate können auch in einem speziellen Büstenhalter angebracht werden. Eine Möglichkeit, das Ganze vor dem Eingriff mal zu testen.

BrustvergrößerungsOP birgt Risiken!

Wie bei jeder Operation bestehen auch hier Risiken. Der Körper kann das Implantat als Fremdkörper empfinden und es deshalb in eine bindegewebsähnliche Haut packen. Manchmal erscheint der Frau das Implantat als zu hart. In solchen Fällen muss der medizinische Spezialist dann noch einmal das Implantat anpassen. Auch Schwellungen, Infektionen und vorübergehende Überempfindlichkeit der Brustwarzen nach der Operation werden beobachtet. Die operierte Frau muss noch drei Wochen lang einen Spezial-BH tragen. Die Schwellungen und Hautverfärbungen gehen langsam zurück. Es kann auch eine Kapselfibrose vorkommen. Es ist damit zu rechnen, dass auch Jahre nach einer Operation noch Risiken für Schäden bestehen. Nach dem Eingriff ist die Frau sehr in ihren Bewegungen eingeschränkt. Auch Waschen kann sie sich vorläufig nicht. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) weist darauf hin, dass die Implantate nicht lebenslang haltbar sind. Bei älteren Frauen seien diese häufig völlig entfernt oder umgetauscht worden. Im Zeitraum von zehn Jahren mussten etwa zwanzig bis vierzig Prozent der Frauen mit Silikonimplantaten wieder operiert werden. Es hatten sich schmerzhafte und infektiöse Falten gebildet oder es waren Asymmetrien und Narbenbildungen aufgetreten. Das Krebsrisiko steigt nach Schönheitsoperationen zur Brustvergrößerung nicht.

Die medizinische Diagnose anhand von Mammografie und Sonografie kann weiterhin wie üblich ausgeführt werden. Allerdings steigt die Häufigkeit von Komplikationen bei der Strahlentherapie. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) verbot nach Protesten amerikanischer Frauen wegen Autoimmunerkrankungen und gesundheitsschädlichen Wirkungen 1992 diese Silikonimplantate. Sie wurden jedoch technisch weiterentwickelt. So wurde das Verbot 2006 auch in Amerika zurückgenommen. Seit 2001 existiert ein Qualitätsgütesiegel für die Implantate. In Europa fand 2010 eine Debatte über Qualitäts- und Überwachungsvorschriften statt. Das Europäische Parlament will jetzt verbindlich eine Seriennummer vorschreiben, an der die Herstellung nachverfolgt werden kann. Auch wenn es so viel sicherer geworden ist, ich bin der Meinung, wenn es nicht unbedingt medizinisch notwendig ist, sollte man sich über seinen Körper freuen, so wie er ist.

 

 

 

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