Oktober 2015 archive

Faltenvorbeugung mit selbstgemachten Masken (Gurke usw)

Die Kosmetikfirmen verdienen an der Faltenvorbeugung Unsummen. Gibt es da keine Möglichkeit, selbst etwas dagegen zu tun? Doch, gibt es! Und ich gebe hier ein paar Tipps, die ich selbst schon ausprobiert habe. Ab und zu treffe ich mich mit Freundinnen zu einem gemeinsamen Kosmetikabend. Auch hier habe ich Einiges abschauen können. Mir gefallen auch die Hausmittel, die meine Mutter ausprobiert. Und sie sagt, auch die Ernährung entscheidet über eine schöne Haut. Die Haut lässt sich mit warmem Kartoffelwasser sehr gut reinigen, besonders, wenn man Augenfalten hat. Augenfalten kann man auch mit einer Mischung aus Avocado- und Mandelöl einreiben und dann leicht einmassieren. Der Saft der Aloe vera Pflanze, den man in der Apotheke bekommt, ist übrigens auch ein guter Tipp gegen Gesichtsfalten. Den gibt es auch als Gel. Er enthält Aminosäuren, Vitamine und Enzyme. Die besten Aloe vera Pflanzen kommen aus Santa Verde in Andalusien. Im heimischen Küchengarten gibt es zahlreiche Hilfsmittelchen. Ein altes Hausrezept ist ein Gesichtswasser aus Tee, Saft aus Karotten, Gurken und Tomaten mit einem Schuss Glycerin.

Das Gesichtswasser leicht mit einem Wattebausch einreiben und fünfzehn Minuten einwirken lassen. Das geht auch mit saurem Apfel und Honig. Wenn noch etwas Wein von der Party übrig geblieben ist, hilft auch dieser: bei fettiger Haut besser Rotwein, bei trockener Haut Weißwein, einreiben, einwirken lassen, abreiben, fertig! Lavendelöl kann ich auch sehr empfehlen, am besten abends vor dem Schlafen gehen. Dazu gibt man in eine Schüssel einen halben Liter heißes Wasser und etwa zwanzig Tropfen Lavendelöl. Darin ein weiches Tuch eintauchen und für zehn Minuten auf sein Gesicht legen. Am Abend ein Dampfbad aus Kamillen- und Lindenblüten. Morgens und abends sind Lindenbluten geeignet. Daraus einen Sud brauen. Man kann auch Honig mit einem Teelöffel Zitronensaft mischen, dazu das Eiweiß eines Eies fügen. Oder eine halbe Avocado wird püriert und mit kaltgepreßtem Olivenöl untergemischt. Olivenöl ist überhaupt sehr gut für die Haut. Eine Weizenmaske ist auch sehr gut für die Gesichtshaut: zwei Eßlöffel Weizenmehl mit einem Esslöffel Weizenkeimöl und Honig und einer halben Tasse Milch verrühren und auftragen. Und auch Fenchel ist geeignet. Eine Gurkenmaske eignet sich bei fettiger und unreiner Haut. Dazu dünne Gurkenscheiben mit einem feuchten Tuch, damit die Gurken nicht austrocknen, auf Gesicht und Hals legen. Zwanzig Minuten einwirken lassen. Das verkleinert die Poren und wirkt entfettend. Gegen trockene und bleiche Haut hilft eine Orangen-Quark-Maske. Vielleicht ist ja von der Orangen-Quark-Torte von der Party am Tag vorher noch etwas übrig geblieben. Sinnvolle und praktische Reste verwerten! Eine Orangen-Quark-Maske bringt der Haut Vitamine, Mineralien und sorgt für sanftes Hautpeeling. Für die Maske eine Orange zerkleinern und davon einen Esslöffel mit drei Esslöffeln Quark, einem Esslöffel Olivenöl vermischen und auf dem Gesicht verteilen. Fünfzehn Minuten einwirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abwachsen. Gegen gereizte und gestresste Haut hilft eine Johannisbeermaske. Sie glättet und beruhigt die Haut mit sanftem Peeling. Dazu werden etwa dreißig Johannisbeeren mit zwei bis drei Esslöffeln Quark vermischt, so dass ein Brei entsteht. Diesen dann auf dem Gesicht verteilen. Nach zehn Minuten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Eine Traubenmaske hilft gegen müde und schlaffe Haut. Sie gibt Feuchtigkeit und wirkt vorbeugend gegen Krebs. Dazu zehn Trauben mörsern und mit einem Esslöffel Haferflocken mischen. Auf dem Gesicht verteilen und nach zehn Minuten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Und – last but not least – heißer Tipp meiner besten Freundin: eine Pfirsich-Quark-Maske! Diese hilft optimal gegen trockene und müde Haut. Sie gibt der Haut Mineralien und Feuchtigkeit. Sie glättet und fettet die Haut und entfernt Hautschüppchen auf sanfte Art. Dazu schält und püriert man einen Pfirsich und vermischt ihn mit zwei Esslöffeln Quark und einem Esslöffel Mehl. Das Ganze dann auf der Gesichtspartie verreiben und nach fünfzehn Minuten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Hilft bestens gegen Falten und müde Haut! Habt Ihr weitere Tipps, dann schickt sie mir!

Tipps für schönere Haare

Manchmal wird das Haar so spröde und trocken, wenn ich es nicht richtig pflege. Da gibt es einige Tipps, kraftloses und sprödes Haar wieder geschmeidig zu machen. Eiweiß, das in der Milch enthalten ist, ist vergleichbar mit Keratin, mit dem das Haar aufgebaut ist. Deshalb sind Shampoos und Kuren, in denen Eiweiß steckt, gut für die Geschmeidigkeit der Haare geeignet. Wenn man sprödes Haar zu stark pflegt, hängt es schlaff herunter. Dagegen helfen Polymere, Hafer- und Weizenproteine. Auch bei trockenem und feinen Haar sollte man Hafer- und Weizenproteine ausprobieren. Teilchen von Getreide bilden nämlich einen Schutzfilm um die Haare und stärken es so. In Weizenkeimöl stecken Fettsäuren, die das Haar pflegen, aber nicht schwer machen. Ist das Haar ständig spröde, dann sollte man die Kopfhaut regelmäßig massieren. Das tut der Durchblutung gut und aktiviert die Talgdrüsen. Diese bewirken, dass die Haare gut nachwachsen. Wenn die Haare im Kamm hängen bleiben und nach unten immer dünner werden, also bei Spliss, brauchen die Enden der Haare eine spezielle Pflege. Sie sind am ältesten. Pflanzenöle versiegeln Spliss und verhindern, dass die Haare sich weiter aufspalten. Die konzentrierten Fettsäuren von Nüssen wie Paranüsse, Mandeln und Kokosnüsse spenden trockenem Haar Feuchtigkeit.

Auch eine Eimischung hilft bei trockenem Haar. Dazu mischt man ein Ei mit einem Teelöffel Honig und zwei Teelöffeln Olivenöl. Diese Mischung verteilt man dann auf dem nassen Haar. Nach einer halben Stunde dann gut auswaschen. Um trockenes Haar intensiv zu pflegen, wird das Fruchtfleisch einer weichen Avocado mit zwei Esslöfeln Sonnenblumenöl und Zitronensaft breiig gerührt und im feuchten Haar verteilt. Dann wird das Haar mit Frischhaltefolie unter einem Handtuch verdeckt. Nach einer Viertelstunde wird es dann gewaschen. Ist das Haar gelockt, dann wirkt es meistens matter als glatte Haare, weil das Licht nicht gleichmäßig reflektiert wird. Mit Haarkuren und Conditionern kann man Sprungkraft und Schimmer in die Haare bringen. Ist das Haar gesund, so beinhaltet es im Inneren etwa zehn Prozent Feuchtigkeit. Diese geht verloren, wenn das Haar angegriffen ist. Dagegen wirken Algen und Meeresmineralien. Für seidigen Glanz sind Pflegemischungen aus Mandel- und Kamillenöl gut geeignet. Sie geben dem Haar beim Einbürsten seidigen Glanz. Um den Glanz bei hellem Haar zu betonen kann man eine Viertel Tasse Zitronensaft, bei dunklem Haar eine Viertel Tasse Essig mit einer halben Tasse Wasser mischen und diese Mischung dann die Haare damit spülen. Ebenso gut sind Pfirsiche und Aprikosen, die Kernöl enthalten. Mit ihrem Vitamin E schützen sie das Haar vor dem Ausbleichen. Sie schützen vor intensiver Sonneneinstrahlung. Die Fruchtsäure sorgt dafür, dass das Haar sich zusammenzieht. Die Hornschüppchen schmiegen sich an den Schaft an. Das Haar reflektiert das einfallende Licht. Pflanzenfarbstoffe werden mit Shampoos von Kamillen-, Henna- und Walnussschalen am Haarschaft angelagert. Gerbstoffe glätten die Schuppenschicht. So schimmern natürliche Pigmente, aus dem inneren Haar, eher durch. Dabei unterstützt Kamille blondes, Henna rötliches und Walnuss dunkles Haar. Sie verstärken den vorhandenen Farbton des Haares. Wenn das Haar beschädigt ist, kann man es mit einer reifen Banane reparieren. Dazu mischt man die Banane mit einigen Tropfen Mandelöl. Diese Mischung massiert man dann in die Kopfhaut ein. Wenn man etwas Haarkur im Haar vor der Wäsche verwendet, dann laugt das Haar weniger leicht aus. Haare, besonders wenn diese strohig sind, sollten nur lauwarm geföhnt werden, um sie nicht zu sehr zu strapazieren. Haar lädt sich in trockener Luft, bei synthetischen Teppichböden oder durch Reibung beim Kämmen leicht elektrostatisch auf. Die Haare fliegen, weil sie sich aneinander abstoßen. Das kann man vermeiden, wenn man einen Kamm aus Naturholz oder Horn benutzt.

Das Haar bleibt nur kräftig und gesund, wenn auch die Kopfhaut intakt ist. Diese braucht dazu Vitamine und Mineralstoffe. Die Haarwurzeln werden durch Nährstoffe wie Vitamin C, Biotin, Zink, Eisen und Folsäure gekräftigt und vitalisiert. Entscheidende Lieferanten von Vitalstoffen sind Obst, Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse, Milch- und Vollkornprodukte.

Augenlidstraffung

Eine Hauptaufgabe der Augenlider ist der Schutz des Auges vor Berührungen, Fremdkörpern, Verletzungen und Helligkeit. Daneben schützen diese vor mechanischen, chemischen und anderen schädigenden Einflüssen. Reizt man die Augen, so kommt es zum Blinzeln. Dieses geschieht bewusst oder unbewusst. Manchmal blinzelt man auch, um gezielt Kontakt zu einem Gegenüber aufzunehmen: „Hallo, blinzle Dir zu, siehst Du mich?“ Auch das Augen aufschlagen kann verführerisch sein. Wer kennt nicht das berühmte Zitat aus dem berühmten Film „Casablanca“ mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart: „Schau mir in die Augen, Kleines.“ Das Blinzeln geschieht im Auge durch den oft unbemerkten Reflex des Lidschluss. Wenn bestimmte Reize das Auge erreichen, dann blinzelt das Auge, was bei uns etwa in 300 Millisekunden vorkommt. Oft ist es auch ganz unbewusst. Das Auge schützt sich dadurch reflexartig. Durch das Blinzeln wird das Auge auch über die Tränenflüssigkeit durchnässt. Das Schließen der Augen geht meist schneller als das Öffnen beim Blinzeln. Die Hornhaut wird vor dem Austrocknen bewahrt. In einer Minute blinzeln wir etwa zehn bis zwölf mal. Dabei sind Oberlid und Unterlid des Auges gleichermaßen beteiligt. So versorgen die Augenlider die Augen mit Flüssigkeit und Schützen sie vor störenden Eingriffen von Außen. Augenlider wirken sich auch auf den Gesichtsausdruck und die Mimik aus. Sie zeigen die augenblickliche – im wahrsten Sinne des Wortes – Verfassung der Person. So sind sie ausschlaggebend für ein erschrecktes, ängstliches oder auch fröhliches Gesicht, zeigen Freude, Traurigsein und Müdigkeit.

Wenn Augenlider erschlaffen oder herunterhängen, stört das die Ausdrucksfähigkeit. Man wirkt müde, traurig oder uninteressiert. Das wirkt sich negativ auf die Mitmenschen aus. Dadurch wird man selbst wieder weniger selbstbewusst. Oft kommen Schwellungen an den Lidern oder Tränensäcke dazu. Man verliert immer stärker an Selbstvertrauen. Tränensäcke und Schlupflider entstehen wenn man älter wird. Bei meiner Großmutter kann ich das immer beobachten, wenn ich sie besuche. Sie sieht müde aus und ist schon sehr alt. Tränensäcke können aber auch durch Allergien und Ablagerungen von Fett entstehen. Viele entschließen sich dann zu einer Straffung der Augenlider. Damit werden die herunterhängenden Lider korrigiert und die Tränensäcke können entfernt werden. Man sieht dann nach dieser kosmetisch ästhetischen Operation, die nur von medizinischen Spezialisten ausgeführt werden sollte, wieder frisch und munter aus. Manchmal kann die Straffung der Augenlider sogar zu einer Erweiterung des Blickfeldes führen. Die Behandlung wird meistens unter Narkose ambulant erfolgen. Dabei wird schlaffes Haut- und Muskelgewebe entfernt. Die kosmetische Operation wird etwa eine halbe Stunde dauern. Damit kann man auch ein Augenlifting verbinden, wobei die Augenbrauen angehoben werden. Der kosmetische Eingriff kostet mindestens 1600,- Euro. Nach drei bis vierzehn Tagen kann man meistens wieder arbeiten und sich nach zwei Wochen wieder sportlich betätigen.

Die Straffung der Augenlider kann sowohl am Ober- wie am Unterlid vorgenommen werden. Es ist auch möglich, beide Lider gleichzeitig kosmetisch zu operieren. Je nach den Wünschen des Patienten kann der Eingriff damit an verschiedenen Stellen vorgenommen werden. Immer entscheidend ist ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Patienten und medizinischem Spezialisten vor der Operation, bei dem verschiedene Möglichkeiten sorgfältig besprochen und abgeklärt werden können. Dann wird der medizinische Spezialist den Patienten auch über unterschiedliche geplante Methoden und Formen beraten. Beispielsweise wird bei der Skin Resurfacing Methode ein Laser verwendet, mit dem überflüssiges Gewebe verdampft wird. Bei der Oberlidstraffung werden die hängenden Lider und Schlupflider angepasst. Dazu wird unter die Wimpern geschnitten zur Entfernung von überschüssiger Haut und meistens auch Überflüssigem Fettgewebe. Bei der Straffung des Unterlids kommt es zu einer Verringerung der Tränensäcke durch die Entfernung von überflüssigem Fett und schlaffer Haut. Üblicherweise entstehen bei der Augenlidstraffung keine Narben, oder nur kleinere, kaum sichtbare. Sollten durch die Operation Blutergüsse oder Schwellungen auftreten, so verschwinden diese meist nach wenigen Tagen wieder. Ich bin wirklich nicht sicher, ob ich meiner Oma zu einer solchen Augenlidstraffung raten soll. Sie gefällt mir auch so wie sie ist.